Pastoralverbund

 

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Herzlich Willkommen auf den Internetseiten
der katholischen Pfarrgemeinde Mariae Namen Gensungen

Wir freuen uns über Ihr Interesse an unserer Gemeinde
und laden Sie herzlich ein, sich auf diesen Seiten über uns zu informieren.


50 Jahre Organistin und Kirchenmusikerin

Elke Matschke an der Orgel der Kirche Mariae Namen in Gensungen
Elke Matschke an der Orgel der Kirche Mariae Namen in Gensungen

„Gott ist der größte Musiker, ich bin sein Instrument.”

Nach diesem Motto, sagt Elke Maschke, spielt sie Orgel. Und das seit nunmehr 50 Jahren in der katholischen Kirche Mariae Namen in Gensungen. Auch in katholischen und evangelischen Nachbargemeinden trägt sie zur musikalischen Gestaltung der Gottesdienste bei, besonders auch bei Beerdigungen und Trauerfeiern in den Felsberger Stadtteilen.

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„Ich spiele zur Ehre Gottes”, betont die 67-jährige Steuer-Fachgehilfin, die in Brilon geboren wurde. Und sie musiziere nach dem Psalm „Singt für Gott, singt und spielt für den Herrn.”

„Eigentlich bin ich nicht musikalisch”, bekennt sie. Bei dem Gensunger Ernst Braunroth – früher Musiklehrer an der Geschwister-Scholl-Schule und Bundeschorleiter des Mitteldeutschen Sängerbundes – hatte sie Klavierunterricht. Der stellte ihr kein gutes Zeugnis aus: „Er sagte, mir fehlt das Talent fürs Klavierspielen. Ich bin mit Tränen nach Hause.”

Ihr Vater empfahl Braunroth, der Tochter doch am Klavier ein paar Volkslieder beizubringen. Mit „Alle Vögel sind schon da” bis „Schwarzbraun ist die Haselnuss” und dem Liederheft „Mein Heimatland” fing der Erfolg an. „Da bin ich ins Choraslpielen reingerutscht”, erzählt Elke Matschke.

Bei der Erstkommunionfeier am 18. April 1971 in Gensungen drängte die Organistin und Kirchenmusikerin Hedwig Ernst ihre damalige Schülerin Elke, zum ersten Mal im Gottesdienst die Orgel zu spielen. Mit dem Choral „Jesus, Jesus, komm zu mir” fing alles an. Der Kommentar: „Hast gut gespielt, ab nächsten Sonntag kannst Du alleine spielen.” Sie habe vor jedem Gottesdienst zwei Stunden geübt, berichtet sie. Dass alles so gut geklappt habe, verdanke sie auch ihren Eltern und ihrem Mann.

Ab 1975 absolvierte Elke Matschke die Ausbildung am Bischöflichen Kirchenmusik-Institut in Kassel, die sie 1980 mit der C-Prüfung für nebenamtliche Kirchenmusiker abschloss. 13 Jahre lang spielte sie in der Gensunger Kirche die elektronische Orgel, Pfingsten 1984 war die neue Pfeifenorgel mit neun Registern fertig. Ein Instrument, das ihr ans Herz gewachsen ist. „Anfangs war alles sehr aufregend”, sagt sie, „die Hände und Knie zitterten – das hat sich alles gelegt.” Inzwischen hat sie eine dicke Mappe spielbarer Orgelsätze. Auch Dank der Unterstützung durch Pfarrer Gerhard Braun – ebenfalls Absolvent der C-Prüfung – könnten jetzt auch moderne Lieder gespielt werden, sagt die Organistin.

Auch in Urlaubsorten hat sie sie gern Orgel gespielt – etwa auf Helgoland, Baltrum, in Spitzbergen, Brixen, Konstanz, Grönland, sogar in China. Auch in der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche in Berlin, dem Geburtsort ihres Vaters, durfte sie die Orgel spielen. Einen Traum hat sie sich an der größten Kirchenorgel der Welt im Passauer Dom erfüllt. Sie spielte ein Stück aus dem Gotteslob, und alle fünf Orgeln des Domes klangen mit einem Knopfdruck gemeinsam. In Passau hatte sie an einem Orgelmeisterkurs teilgenommen, und der Dom-Organist erlaubte ihr das Spielen: „Das war wie ein Sechser im Lotto.”

Pfarrer Braun weiß die Dienste von Elke Matschke, die sich mit Iris Blum abwechselt, sehr zu schätzen: „Ohne Musik wäre unser Glaube wohl viel ärmer, denn mit Musik kann so manches transportiert werden, was mit Worten nicht auszusagen ist.” Mit ihrer großen Bereitschaft und Flexibilität sei auf Elke Matschke immer Verlass, sagt der Pfarrer. „Sie kann aus ihrem reichen Repertoire auch ganz spontan noch Einfälle für passende Stücke hervorholen.” Und wenn man etwas Neues ausprobieren wolle, setze sie sich auch abends noch hin und schreibe ein Stück um, um es am nächsten Tag zu spielen.

Text und Bild: Manfred Schaake

Die Leidensgeschichte nach dem Evangelisten Markus

Für den Gottesdienst am Palmsonntag haben unsere Jugendlichen die Passion in einem Video dargestellt.

Der Gottesdienst wird am Palmsonntag, 28. März, ab 10.30 Uhr, im Live-Stream übertragen.

Sternsinger-Besuche








Die Hessenschau berichtete 

in ihrer Ausgabe am 6. Januar über unsere Sternsinger-Aktion.

 

Damit die Sternsinger Sie in diesem Jahr zu Hause besuchen können,
haben wir ein Video erstellt, in dem die Stern­singer die Lieder, Texte und Gebete vortragen,
mit denen sie sonst die Häuser und Familien besuchen.


Das Segenszeichen, das sonst mit Kreide an die Tür geschrieben wird,
verteilen wir diesmal mit Hilfe von Aufklebern.
Dann können Sie, während Sie das Video zu Hause anschauen,
selbst den Segen an Ihrer Haus- oder Wohnungstür anbringen.


Wenn Sie einen Aufkleber zugeschickt bekommen möchten:

Telefon: 05662-2166


Bankverbindung für die Überweisung Ihrer Spende:

DE05 5205 2154 0030 0105 08


Krippenspiel als Videogottesdienst

Am Nachmittag des Heiligen Abends laden wir Sie und Euch dieses Jahr ein,
mit uns einen Gottesdienst zu Hause zu feiern:
sich eine Dreiviertelstunde Zeit zu nehmen zur Besinnung, zum Singen und Beten
und für die Weihnachtsbotschaft, die die Kinder im Krippenspiel darstellen.


Wir haben auch eine Kurzfassung vorbereitet, in der das Spiel der Kinder
und das Wort des Evangeliums für sich wirken. In dieser kürzeren Fassung
ist das Krippenspiel nicht in den Rahmen eines Gottesdienstes eingebunden,
und es fehlen einige Lieder, die das Krippenspiel bereichern.


Ökumenischer Videogottesdienst zur Einschulung

Am Dienstag, den 18. August 2020 werden im Felsberger Stadtgebiet rund 110 Kinder eingeschult.
Normalerweise wird dies auch mit fröhlichen Gottesdiensten zur Einschulung gefeiert.
Leider ist das in diesem Jahr coronabedingt nicht möglich. Das ist sehr schade für die Kinder und die Familien und auch für die Kirchengemeinden fehlt ein besonderer Moment im Gemeindeleben.


Die Pfarrerinnen und Pfarrer im Felsberger Stadtgebiet haben sich darum zusammengetan und den ersten ökumenischen Video-Gottesdienst zur Einschulung für Felsberger Kinder aufgenommen.
Mit dabei sind auch Jugenddiakonin Anette Schindehütte-Lange vom Evangelischen Jugendzentrum Felsberg-Gensungen (JUZ) und die Kirchenraben Frieda und Gottlieb.
Unter dem Motto „Gott geht mit!“ wird den Erstklässlerinnen und Erstklässlern aus verschiedenen Felsberger Kirchen heraus Gottes Segen zugesprochen.
Mitglieder der Katholischen Kirchengemeinde Mariae Namen haben die Musik für den Gottesdienst eingespielt. Joel Heil Escobar hat das Video geschnitten.

 

Auf dem Foto zu sehen sind (von links nach rechts):

Jugenddiakonin Anette Schindehütte-Lange, Pfarrerin Susanna Petig (Gensungen), Pfarrer Bernd Hochschorner (Gensungen), Pfarrerin Jana Roske-Voß (Wolfershausen) mit Frieda und Gottlieb, Pfarrer Gerhard Braun (Gensungen), Pfarrerin Ute Maria Grasmäder (Niedermöllrich) und Pfarrer Sebastian Voß (Wolfershausen). Nicht im Bild, aber im Video dabei, ist Pfarrer Ernst-Friedrich Schluckebier (Felsberg)

 

Foto: Jorinde Voß

Wieder Gottesdienste
in unserer Kirche

Seit dem 1. Mai sind in Hessen wieder gemeinsame Gottesdienstfeiern erlaubt.
In unserer Kirche sind Sie eingeladen:
– samstags um 18.00 Uhr
– sonntags um 10.30 Uhr
außerdem an den Werktagen,
wie im Pfarrbrief ausgeschrieben.


Wir brauchen aber UNBEDINGT Ihre VORHERIGE ANMELDUNG, damit wir die begrenzte Zahl von Plätzen zuteilen können. Beachten Sie dazu auch die folgende PDF-Datei.

 

Angelus-Gebet in unserer Kirche

Hintergrund

Zu besonderen Gebetszeiten hatte Papst Franziskus am 4. Fastensonntag im Rahmen des Angelus-Gebets aufgerufen. Er selbst bezeichnete es als ein „Sturmgebet gegen Corona“.

Am Mittwoch, dem 25. März, dem Hochfest der Verkündigung des Herrn, sollten um 12.00 Uhr alle Christen einen Moment innehalten und ein Vaterunser beten.
Da am Hochfest auch das traditionelle Gebet des „Engels des Herrn“ (Angelus) besonders passend war, mit dem die Verkündigung des Engels Gabriel an Maria, deren Zustimmung zum Plan Gottes und die Menschwerdung Gottes in Jesus Christus betrachtet wird, haben wir ein Video vom Angelus-Gebet in unserer Kirche zum Mitbeten bereitgestellt.

Demnächst finden Sie hier auch eine Möglichkeit zum Download für einen etwaigen täglichen Gebrauch.


 

Christus wandelt auf dem Wasser
und rettet den Apostel Petrus.

Mosaik um 1180, Normannen-Dom bei Palermo. © Beuroner Kunstverlag Nr. 1899



Herr, wir bringen dir alle Erkrankten
und bitten um Trost und Heilung.
Sei den Leidenden nahe,
besonders den Sterbenden.


Tröste jene, die jetzt trauern.

Schenke den Ärzten,
den Krankenschwestern und ‑pflegern
Kraft und Energie,
den Forschern Weisheit und Beharrlichkeit,
den Politikern und
Mitarbeitern der Gesundheitsämter
Besonnenheit und Tatkraft.


Wir beten für alle, die in Panik sind:
um Frieden inmitten des Sturms,
um klare Sicht.

Wir beten für alle, die großen
materiellen Schaden haben oder befürchten,
die um den Bestand ihres Unternehmens
und der Arbeitsplätze bangen und ringen,
die sich um das Auskommen
ihrer Familien sorgen.


Guter Gott, wir bringen Dir alle,
die in Quarantäne sein müssen,
die sich einsam fühlen,
niemanden umarmen können.
Berühre Du die Herzen mit Deiner Sanftheit.


Bewahre unsere Familien,

die Eheleute und Kinder
vor allen Gefährdungen und allem Schaden;
erhalte Frieden, Eintracht und Geborgenheit.


Stärke Geduld, Besonnenheit und Rücksichtnahme, wenn wir allmählich
wieder Schritte zur Normalität gehen,
damit wir die Lockerungen und Erleichterungen ohne neue Gefährdungen
nutzen und genießen können.


Wir bitten dich für alle,
die auch in dieser Zeit der Pandemie
nicht die anderen Nöte der Menschen
aus dem Blick verlieren,
die weiterhin da sind für diejenigen,
die von Armut und Hunger, Krieg und Terror,
Unrecht und Katastrophen gepeinigt sind.


Lass diese Zeit,
in der die Gesundheit des Leibes bedroht ist,
für viele zum Heil der Seele gereichen.
Stärke uns im Geist und in der Gemeinschaft
des Glaubens, des Gebetes und der Buße,
dass wir Dein Erbarmen und Deine Hilfe erflehen.


Mach uns dankbar für jeden Tag in Gesundheit.
Lass uns nie vergessen,
dass das Leben ein Geschenk ist,
dass wir irgendwann sterben werden
und nicht alles kontrollieren können –
dass Du allein der Ewige bist.

Dir vertrauen wir. Amen.

nach Dr. Johannes Hartl, Gebetshaus Augsburg

 

Das Lamm Gottes.

Foto: Michael Tillmann, picture alliance



Dies sind jene,
die aus der großen Bedrängnis kommen;
sie haben ihre Gewänder gewaschen
und im Blut des Lammes weiß gemacht.


Deshalb stehen sie vor dem Thron Gottes
und dienen ihm bei Tag und Nacht
in seinem Tempel …

Sie werden keinen Hunger
und keinen Durst mehr leiden
und weder Sonnenglut
noch irgendeine sengende Hitze
wird auf ihnen lasten.


Denn das Lamm in der Mitte vor dem Thron
wird sie weiden und zu den Quellen führen,
aus denen das Wasser des Lebens strömt,
und Gott wird alle Tränen von ihren Augen abwischen.

Offb 7,14–17

 

Wir nehmen auch gern Ihre Anregungen und Hinweise entgegen.
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Bloß älter?

Bloß älter?

ein Lied von Pfarrer Gerhard Braun

 

Melsungen

 

Borken (Hessen)